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  • AutorenbildVanessa

REBIRTH

MÄRZ 2023


Ihr Lieben,

Wo steht ihr gerade in eurem Leben? Bewegt sich bei euch auch gerade so viel?

Bei mir war in den letzten Wochen ein Thema sehr präsent - REBIRTH, WIEDERGEBURT. In vielen Bereichen meines Lebens kam es in den letzten zwei Wochen zu Veränderungen, die meinen Alltag doch sehr verändern werden. Eine Mitbewohnerin zog aus, eine Romanze kam zu einem Ende, ich begann eine neue Ausbildung und übernehme neue Aufgaben und Verantwortungen in meinem Nebenjob.

Lustigerweise fühlt es sich jedoch nicht einfach an wie ein Neuanfang. Obwohl die Wiedergeburt natürlich auch ein Neuanfang ist, steht der Begriff für mich für eine "Rundumerneuerung". Als ob sich mein ganzes Wesen transformiert hätte und nicht nur "etwas Neues kommt in was schon besteht." Weil sich bei mir gerade auf so vielen Ebenen gleichzeitig etwas verändert, fühlt es sich an, als wäre hier ein tieferer Transformationsprozess im Gange. Das Äussere widerspiegelt ja bekanntlich das Innen.

In den östlichen Religionen glaubt man ganz selbstverständlich an Wiedergeburt. Die Essenz/Seele eines Wesens bleibt erhalten, doch der Körper, die äussere Hülle und die Umgebung verändern sich mit jeder Wiedergeburt. Aber auch innerhalb des selben Lebens erfahren wir den Kreislauf von Leben und Tod. Eigentlich werden wir ja ständig neu geboren. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen. Oder wir Frauen nach jeder Blutung. Aber auch im Prozess von unserer persönlichen Weiterentwicklung. Wiedergeburt ist überall.

Wiedergeboren zu werden setzt somit auch eine Art Tod voraus. Der metaphorische Tod ist die Veränderung, die unser Leben und auch uns als Individuen immer mal wieder neu gestaltet. Manchmal ist sie selbst gewählt, gewünscht und initiiert und manchmal bestimmt das Leben selbst. Dies kann ein schmerzhafter und schwieriger Prozess sein, muss es aber nicht.

In meinem Fall war / ist es eine Mischung aus beidem. Ich haderte eher mit dem "Sterben" als mit dem Tod selbst. Ich fühlte mich wie in einem Vakuum, in dem ich irgendwie spürte, dass sich etwas verändern wird, aber ich wusste noch nicht genau wie und wann und in welcher Form. Diese Ungewissheit finde ich meistens schwieriger auszuhalten. Der Tod ist dann der Zeitpunkt der Entscheidung, der Klarheit, eine vollendete Tatsache. Er brachte mir irgendwie Ruhe, Stille, Frieden. Ein Gefühl von ruhen unter der Erde oder in der Gebärmutter.

Und dann geht auch schon der Geburtsprozess los, der manchmal ebenfalls effortless, meistens aber auch Wehen und Krämpfe mit sich bringt. Ich kam mir in der letzten Woche echt vor wie ein Kind, dass von den pulsierenden Kontraktionen des Lebens aufgeweckt und auf die Reise durch den Geburtskanal geschickt wird. Die Wände kamen immer näher. Plötzlich wird es ganz eng. Ich stecke fest. Es geht weder voran noch zurück. Die Nabelschnur würgt mir die Luft ab. Ängste, Zweifel, Hilfslosigkeit. Ich bin ausgeliefert. Vertrauen. Surrender. Mehr Kontraktionen. Dann Weichheit, Weite. Bewegung und Flusssssssss....

It's a ...

... new me!

Bin ich nun anders? Nein, ich denke nicht. Und doch irgendwie schon. Ich fühle mich ein bisschen mehr Ich. Mit einer klaren Ausrichtung. Mit Zuversicht und Neugier. Bis die nächste Welle von Veränderung mich erfasst und der Prozess der Wiedergeburt von neuem beginnt.

.... Erlebst du gerade etwas Ähnliches?

Oder hattest du dieses Gefühl der Wiedergeburt mal zu einem anderen Zeitpunkt in deinem Leben?

....

Happy rebirthing to all of us! Vanessa

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