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Who am I becoming?

Februar 2026



Wie ich hier sitze und schreibe und die Sonne meine Augen kitzelt, spüre ich, wie eine sanfte Vorahnung des Frühlings sich um mich legt. Am 1. Februar war Imbolc und so befinden wir uns schon wieder in der Mitte zwischen Wintersonnenwende und Frühlings-Tagundnachtgleiche. Mitte Februar beginnt das Mondjahr sowie das Chinesische Neujahr und auch viele Planeten haben sich in den letzten Wochen von ihren alten Positionen in ein neues Zeichen bewegt. Es ist die Zeit im Jahreskreis, in der sich die tief in der Erde schlummernden Samen langsam, ganz langsam zu recken beginnen. Noch nicht keimend, doch gemächlich erwachend aus dem tiefen Winterschlaf.

 

Langsam scheint sich auch in meinem gefühlten Erleben ein neuer Zyklus bemerkbar zu machen. Nach all dem Loslassen im letzten Jahr, nach dem Sterben alter Anteile und nach dem Heilen der Wunden des Verlusts, regt sich auch tief in mir der Samen des Potenzials und flüstert: "Who are you becoming now?"

 

Und damit meine ich nicht, was will ich tun oder kreieren oder wie will ich auftreten und von aussen wahrgenommen werden. Nein, ich meine, wie sehe ich mich selbst? Wie sehr glaube ich an mein eigenes Potenzial? Wie sehr glaube ich an meine eigenen Träume und Wünsche? Oder wie sehr bin ich gefangen in der jetzigen Version von mir, die sich noch an Erfahrungen der Vergangenheit festhält und sich damit selbst limitiert und klein hält? Bin ich die einzige Person, die einem Upgrade meiner Identität im Wege steht? Oder kann ich mich mit der höchsten Version meiner selbst verbinden? Einer Vanessa aus einer anderen Timeline, in der sie alles lebt, wonach ich mich in dieser Version noch sehne?

 

Und wer ist diese höchste Version von mir selbst?

 

Wie fühlt sie sich an?

Wie sieht sie aus?

Wie lebt sie?

Mit was für Menschen ist sie umgeben?

Wo wohnt sie?

Wie arbeitet sie?

Was für Kleider trägt sie?

Was strahlt sie aus?

 

Kannst du dir deine höchste Version deiner selbst vorstellen?

 

Es füllt mich mit Freude und Aufregung, in diese Vision einzutauchen und mir vorzustellen, alle Anteile und Glaubenssätze loszulassen, die nicht mit diesem neuen Ich zusammenpassen. Nach und nach mit ihr zu verschmelzen. Mit einer klaren Ausrichtung und Vertrauen.

 

Und das passiert meist nicht über Nacht. Wie auch eine Blume oder ein Baum Zeit braucht zum Wachsen, passiert auch innere Transformation meist gemächlich und langsam. Und obwohl ich manchmal ungeduldig damit bin, ist das gut so. Sonst wäre es wohl eine Überforderung für unser System. And also, sometimes it does just take one thought, one act to shift your reality ;)

 

Falls du gerade einen ähnlichen Prozess bei dir wahrnimmst, möchte ich dir eine kleine Übung mitgeben, welche mir sehr geholfen hat, meine eigenen limitierenden Glaubenssätze ausfindig zu machen. Ich bin davon überzeugt, dass unsere bewussten und unbewussten Glaubensätze sowie die Prägung unseres Nervensystems unsere Realität kreieren. Und durch das Bewusstmachen dieser oftmals alten Beliefs können wir sie neu verhandeln und endlich beginnen, eine neue Haltung einzunehmen.

 

Ich bin auf jeden Fall gespannt zu hören, ob es euch ähnlich geht und ob diese Übung etwas bewirkt hat. Please feel free to share ;)

 

Alles Liebe,

Vanessa



Glaubensätze

 

 

1. Wähle dir einen Lebensbereich aus, mit dem du strugglest, z.B. Liebe, Karriere/Business, Geld, Freundschaften, Familie, Gesundheit etc.

 

Let’s say, du hast immer wieder Probleme mit Geld. Höchstwahrscheinlich hast du von deinen Eltern oder der Gesellschaft Glaubenssätze verinnerlicht, welche dich immer noch steuern.

 

2. Du kannst deine Glaubenssätze ermitteln, indem du fragst:

 

„Wenn mein Wunsch XY in Erfüllung geht, was wäre das Schlimmste, das passieren könnte?“

 

In unserem Beispiel also: „Wenn ich richtig viel Geld hätte, was wäre das Schlimmste, das passieren könnte?“

 

Sitze mit dieser Frage.

 

Vielleicht würdest du antworten: „Andere Menschen wären neidisch auf mich, würden mich verurteilen und ablehnen. Ich würde anderen Menschen Geld wegnehmen, wenn ich viel davon besitze. Ich würde mehr konsumieren und reisen und damit dem Klima schaden. Ich würde nicht mehr arbeiten gehen und meinen Antrieb verlieren. Ich würde mir viel mehr Dinge leisten, die mir nicht gut tun. Andere Menschen würden mich ausnutzen oder ausrauben“ etc.

 

Schreibe dir alles auf und lasse diese Glaubenssätze auf dich wirken.

 

3. Sind sie wirklich wahr? Kannst du dir vorstellen, dass es auch anders wäre?

Kannst du die Glaubenssätze umformulieren, zu etwas, das positiv ist und du auch wirklich glaubst? Was wäre das Beste, das passieren könnte?

 

Bei unserem Beispiel:

„Wenn ich richtig viel Geld hätte, bin ich eine Inspiration für andere Menschen. Ich kann grosszügig sein und an wohltätige Zwecke spenden. Ich könnte mir nachhaltigere Produkte leisten und somit das Klima weniger belasten. Ich kann Tätigkeiten und Projekten nachgehen, die mich erfüllen. Ich kann mir Dinge leisten, die mir gut tun. Andere Menschen wollen mit mir kollaborieren.“ usw.

 

Schreibe auch diese auf und vielleicht liest du dir die neuen Sätze für die nächsten drei Wochen täglich vor.

 

Feel the beauty of it and let the transfromation happen ;)


Was sind deine Gedanken dazu? Magst du deine Erfahrungen, Gedanken oder Kommentare zu diesem Thema mit mir teilen? Sende mir eine Mail oder kommentiere diesen Blogbeitrag (Du musst dich via Button oben rechts "Anmelden/Registrieren" um Kommentare schreiben zu können.)

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